E1c, Beilage zur Einkommensteuererklärung E 1 für Einzelunternehmerinnen beziehungsweise Einzelunternehmer mit pauschalierten Einkünften aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft für 2013

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Einleitung

Herzlich willkommen zum Formular E 1c, Beilage zur Einkommensteuererklärung E 1 für Einzelunternehmerinnen beziehungsweise Einzelunternehmer mit pauschalierten Einkünften aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft für 2013!

Dieses Formular wurde speziell für blinde und sehbehinderte Personen erstellt. Wir hoffen, dass dieses Service Ihren Erwartungen entspricht.

Am Ende des Formulars finden Sie die Schaltfläche 'Formular erstellen'. Bitte verwenden Sie diese Schaltfläche, um Ihre Eingaben aus diesem barrierefreien Formular in das Originaldokument einzufügen. Weitere Hinweise dazu finden Sie bei der Schaltfläche am Ende des Formulars.

Für Auskünfte steht Ihnen Ihr zuständiges Finanzamt gerne zur Verfügung.

Hinweise zur Bedienung des Formulars

Hinweise zur Bedienung des Formulars finden Sie nach dem Formular am Ende der Seite unter Hinweise zur Bedienung des Formulars.

Formular

 
Wird ohne nähere Bezeichnung auf gesetzliche Bestimmungen verwiesen, ist darunter das Einkommensteuergesetz 1988 zu verstehen.

Beachten Sie bitte: Diese Beilage ist nur von Einzelunternehmerinnen beziehungsweise Einzelunternehmern mit pauschalierten Einkünften aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft zu verwenden. Im Fall einer Beteiligung an pauschalierten Einkünften aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft verwenden Sie bitte das Formular E 6c.
Betragasangaben in EURO und Cent.

 
Formularfelder   (Zugriff mit [ALT]+[1])

 

An das Finanzamt

 


Abgabenkontonummer







 

Angaben zur Antragstellerin beziehungsweise zum Antragsteller

 


 
info: Bitte geben Sie hier die vom österreichischen Sozialversicherungsträger vergebene Versicherungsnummer an.

 


 
info: Bitte geben Sie hier die vom österreichischen Sozialversicherungsträger vergebene Versicherungsnummer an.

 








 

Derzeitige Anschrift, Aktenzeichen des Einheitswertbescheides

 






 
info: nur ausfüllen, wenn nicht in Österreich

 




 

 
Beitragsgrundlagenoption bei Sozialversicherungsanstalt der Bauern wurde ausgeübt  



 
Antrag auf Teilpauschalierung wird im Erklärungsjahr gestellt.    
 
Antrag auf Teilpauschalierung wurde in den letzten vier Jahren gestellt.    
 
 

 
 

Einkünfte

 
 
Beträge in Euro und Cent

 

Angaben zu den Einheitswerten





 

 


 

 


 

 

Vollpauschalierte Einkünfte

 
Der Gesamteinheitswert der selbstbewirtschafteten Fläche übersteigt nicht 100000 Euro, die "große" Beitragsgrundlagenoption wurde bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern für das Veranlagungsjahr nicht ausgeübt und ein Antrag auf Teilpauschalierung wird für das Veranlagungsjahr nicht gestellt.
siehe Erläuterungen, Verweis 4

 








1. Einheitswert


2. Grundbetrag


 

 
3. Einkünfte aus Gartenbau


 
info: Die Beilage Komb 25 ist nur nach Aufforderung durch das Finanzamt vorzulegen.

 

Teilpauschalierte Einkünfte

 
Der Gesamteinheitswert der selbstbewirtschafteten Fläche übersteigt 100000 Euro oder die "große" Beitragsgrundlagenoption wurde bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern ausgeübt oder ein Antrag auf Teilpauschalierung wird beziehungsweise wurde für das Veranlagungsjahr gestellt.
siehe Erläuterungen, Verweis 3

 
4. Einkünfte aus Landwirtschaft, Alpwirtschaft, Fischerei und Bienenzucht


 

 
5. Einkünfte aus Forstwirtschaft


 
info: siehe Erläuterungen, Verweis 7
Gilt für Betriebe mit einem Forsteinheitswert über 11000 Euro oder bei einem Gesamteinheitswert über 100000 Euro oder wenn die "große" Beitragsgrundlagenoption bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern für das Veranlagungsjahr ausgeübt wurde oder ein Antrag auf Teilpauschalierung gestellt wird beziehungsweise wurde.

 


 

 
6. Einkünfte aus Gartenbau


 
info: Die Beilage Komb 25 ist nur nach Aufforderung durch das Finanzamt vorzulegen.

 
7. Einkünfte aus Weinbau


 
info: Die Beilage Komb 24 ist nur nach Aufforderung durch das Finanzamt vorzulegen.

 
Einkünfte aus Weinbuschenschank liegen vor  



 
8. Einkünfte aus Mostbuschenschank


 
info: Die Beilage Komb 24 ist nur nach Aufforderung durch das Finanzamt vorzulegen.

 
9. Einkünfte aus Nebenerwerb, Bearbeitung, Verarbeitung sowie Almausschank


 
info: Die Beilage Komb 26 ist nur nach Aufforderung durch das Finanzamt vorzulegen.

 


 
info: Die Beilage Komb 26 ist nur nach Aufforderung durch das Finanzamt vorzulegen.

 
10. Vereinnahmte Pachtzinse


11. Einkünfte aus betrieblichem Kapitalvermögen


 
info: Beachten Sie: Bei Ausübung der Regelbesteuerungsoption ist zusätzlich das Ankreuzkästen in Punkt 8.1 des Formulars E 1 auszufüllen. In diesem Fall werden die Einkünfte zum allgemeinen Steuertarif im Ergebnis aus der Beilage E 1c miterfasst. Eine gesonderte Erfassung in Kennzahl 780 des Formulars E 1 hat daher zu unterbleiben. Ist kein Kapitalertragsteuer-Abzug erfolgt und sollen die Einkünfte mit 25 Prozent besteuert werden, sind sie nicht hier zu erfassen, sondern in Kennzahl 781 des Formulars E 1 einzutragen.

 
12. Einkünfte aus betrieblichen Grundstücksveräußerungen


 
info: Beachten Sie: Bei Ausübung der Regelbesteuerungsoption ist zusätzlich das Ankreuzkästchen in Punkt 8.2 des Formulars E 1 auszufüllen. In diesem Fall werden die Einkünfte zum allgemeinen Steuertarif im Ergebnis aus der Beilage E 1c miterfasst. Eine gesonderte Erfassung in Kennzahl 500 des Formulars E 1 hat daher zu unterbleiben. Sollen die Einkünfte mit 25 Prozent besteuert werden, sind sie nicht hier zu erfassen, sondern in Kennzahl 551 des Formulars E 1 einzutragen. Eine anrechenbare Immobilienertragsteuer ist im Formular E 1 in der Kennzahl 583 zu erfassen.

 
13. Sonstige gewinnerhöhende Beträge


 

 
14. Sonstige Einkünfte


 
info: zum Beispiel Verkauf von Rechten wie Milchquote oder Rübenkontingent, Veräußerung und Entnahme von Wirtschaftsgebäuden, Verkauf von Weingärten, Obstgärten und sonstigen Dauerkulturen ( zum Beispiel Christbaumkulturen, Energieholzflächen, Hopfen) sowie andere nicht abpauschalierte Geschäftsfälle

 
Zwischensumme 1


Zusätzliche Ausgaben (gemäß Paragraf 13 Absatz 2 Landwirtschaftliche und Forstwirtschaftliche Pauschalierungsverordnung 2011)





c) Ausgedingelasten:
 
Die geltend gemachten Beträge sind in gleicher Höhe bei der Einkommensermittlung der Ausgedingeempfängerin beziehungsweise des Ausgedingeempfängers als wiederkehrende Bezüge anzusetzen.

 






Zwischensumme 2


Pauschalierte Einkünfte aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft



Wechsel der Gewinnermittlungsart (Paragraf 4 Absatz 10) wurde vorgenommen    
 


 

 




 

 
Auf den Grundfreibetrag wird verzichtet    
 
Betrieb beziehungsweise Teilbetrieb wurde veräußert oder aufgegeben    
 


 

 




 

 
Ein Antrag gemäß Paragraf 24 Absatz 6 wird gestellt (Gebäudebegünstigung bei Betriebsaufgabe)    
 
 

 

Einkünfte aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft



 
info: Bitte diesen Betrag in das Formular E 1 (Punkt 9a) übernehmen.

 

 
Letzter Formularabschnitt

 
 

Steuerliche Vertretung und Unterschrift

 
 
Ich versichere, dass ich die vorstehenden Angaben nach bestem Wissen und Gewissen richtig und vollständig gemacht habe. Mir ist bekannt, dass die Angaben überprüft werden und dass unvollständige oder unrichtige Angaben strafbar sind. Sollte ich nachträglich erkennen, dass die vorstehende Erklärung unrichtig oder unvollständig ist, so werde ich das Finanzamt davon unverzüglich in Kenntnis setzen (Paragraf 139 Bundesabgabenordnung).

 
 
Wichtiger Hinweis: Bitte übermitteln Sie keine Originaldokumente beziehungsweise Belege, da alle im Finanzamt einlangenden Schriftstücke nach elektronischer Erfassung datenschutzkonform vernichtet werden! Bewahren Sie diese aber mindestens sieben Jahre für eine etwaige Überprüfung auf.

 




 
 
 

(Verweis 1)

Geben Sie bitte das Aktenzeichen des Einheitswertbescheides für den pauschalierten Betrieb an. Sollte für den pauschalierten Betrieb (ausnahmsweise) mehr als ein Einheitswert-Aktenzeichen bestehen, führen Sie bitte nur das Einheitswert-Aktenzeichen der Hofstelle des Betriebes an. Beachten Sie bitte, dass in einem derartigen Fall im Rahmen der Pauschalierung sämtliche Einheitswerte zusammenzufassen sind. Durch die pauschale Gewinnermittlung werden die regelmäßig anfallenden Rechtsgeschäfte und Vorgänge pauschal berücksichtigt. Grundlage für die landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Pauschalierung ist die Verordnung des Bundesministers für Finanzen über die Aufstellung von Durchschnittssätzen für die Ermittlung des Gewinnes aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft, Bundesgesetzblatt 2 Nummer 471/2010 in der Fassung Bundesgesetzblatt 2 Nummer 4/2011 (Landwirtschaftliche und Forstwirtschaftliche Pauschalierungsverordnung 2011)
Bei der landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Vollpauschalierung, die vom Einheitswert oder von flächenabhängigen Durchschnittssätzen (bei gärtnerischer Erzeugung für Wiederverkäufer) ausgeht, sind die tatsächlichen Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben grundsätzlich nicht von Bedeutung. Außerordentliche Einnahmen sind allerdings gesondert zu erfassen (Punkte 10, 13 und 14 des Erklärungsformulars), bestimmte Ausgaben (zum Beispiel bezahlte Pachtzinse, die Landwirtschaft und Forstwirtschaft betreffende Schuldzinsen, Ausgedingelasten sowie bezahlte Sozialversicherungsbeiträge) sind gesondert als Betriebsausgaben abzugsfähig.
Die landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Teilpauschalierung gilt als Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, wobei von den tatsächlichen Einnahmen pauschale Ausgaben abgezogen werden.
Die Anwendung der Pauschalierungsverordnung auf bloß einzelne Betriebszweige oder einzelne betriebliche Teiltätigkeiten ist unzulässig.
Wird von der pauschalen Gewinnermittlung zur Bilanzierung oder vollständigen Einnahmen-Ausgaben-Rechnung freiwillig übergegangen, ist eine erneute Anwendung der Pauschalierung erst wieder nach fünf Jahren zulässig.

 
 

(Verweis 2)

Übersteigt der maßgebende Einheitswert des landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Betriebes nicht 100000 Euro und wird auch die Beitragsgrundlagenoption bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern nicht ausgeübt, kann der Gewinn auf Antrag durch Teilpauschalierung ermittelt werden. Wird die Teilpauschalierung auf Antrag angewendet, ist dieser Antrag für die folgenden vier Kalenderjahre bindend; es ist daher für diese Jahre kein weiterer Antrag auf Teilpauschalierung zu stellen. Eine erneute Gewinnermittlung durch Vollpauschalierung ist frühenstens nach Ablauf von fünf Kalenderjahren zulässig.

 
 

(Verweis 3)

Der maßgebliche Einheitswert ergibt sich aus Eigenbesitz plus Zupachtungen (einschließlich der von anderen zur Nutzung überlassenen Flächen) sowie der darauf entfallenden Einheitswertzuschläge gemäß Paragraf 40 Bewertungsgesetz (zum Beispiel Obstbau, Sonderkulturen) minus Verpachtungen (einschließlich den anderen zur Nutzung überlassenen Flächen) und der darauf entfallenden Einheitswertzuschläge gemäß Paragraf 40 Bewertungsgesetz (zum Beispiel Obstbau, Sonderkulturen). Bei den Zupachtungen ist der Hektar-Satz der Pächterin beziehungsweise des Pächters, bei den Verpachtungen der Hektar-Satz der Verpächterin beziehungsweise des Verpächters maßgebend. Die zugepachteten und verpachteten Flächen (Hektar) sind daher mit dem eigenen Hektarsatz des jeweiligen landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Betriebszweiges zu multiplizieren. Die auf die Zupachtungen und beziehungsweise oder die Verpachtungen entfallenden Einheitswertzuschläge gemäß Paragraf 40 Bewertungsgesetz sind entsprechend hinzuzurechnen. Das so ermittelte Ergebnis ist hinsichtlich sämtlicher Zupachtungen in Kennzahl 9620 und hinsichtlich sämtlicher Verpachtungen in Kennzahl 9630 zu erfassen.
In Bezug auf die Zurechnung einer Zupachtung oder Verpachtung kommt es nicht auf einen bestimmten Zeitpunkt an, sondern auf die Bewirtschaftung während des Veranlagungszeitraumes. Im Zweifel gilt daher die Regel "Wer die Ernte hat, der hat die Zurechnung". Wird durch unterjährige Zukäufe oder unentgeltliche Erwerbe der für die Pauschalierung beziehungsweise Vollpauschalierung maßgebende Einheitswert (100000 Euro Gesamteinheitswert oder 11000 Euro Forst-Teileinheitswert) zum 31. Dezember eines Jahres überschritten, ist ab dem Folgejahr die Teilpauschalierung anzuwenden.

 
 

(Verweis 4)

"Große" Beitragsgrundlagenoption gemäß Paragraf 23 Absatz 1a Bauern-Sozialversicherungsgesetz bedeutet, dass die Landwirtin und Forstwirtin beziehungsweise der Landwirt und Forstwirt bei der örtlich zuständigen Sozialversicherungsanstalt der Bauern beantragt, dass die Sozialversicherungsbeiträge auf Basis der im Einkommensteuerbescheid ausgewiesenen Einkünfte aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft anstelle des vom Einheitswert abgeleiteten Versicherungswertes bemessen werden.
Die steuerlichen Einkünfte aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft dürfen bei ausgeübter Option nur durch Bilanzierung, vollständige Einnahmen- Ausgaben-Rechnung oder durch Teilpauschalierung (Paragrafen 8 und 12 Landwirtschaftliche und Forstwirtschaftliche Pauschalierungsverordnung 2011) ermittelt werden. Eine Vollpauschalierung ist in einem solchen Fall auch bei einem Gesamteinheitswert von weniger als 100000 Euro unzulässig.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Optionserklärung ausschließlich bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern und nicht beim Finanzamt abzugeben ist.

 
 

(Verweis 5)

Der Grundbetrag dient der Ermittlung der Einkünfte aus Landwirtschaft, Forstwirtschaft (bis 11000 Euro Einheitswert), Almwirtschaft, Weinbau (nur bis 60 Ar) sowie bei Fischzucht und Bienenzucht bei vollpauschalierten Betrieben. Er beträgt 39 Prozent des maßgeblichen Einheitswertes.
Beispiel:
Landwirtschaftlicher Einheitswert: 14000 Euro
Forstwirtschaftlicher Einheitswert: 2000 Euro
Gesamteinheitswert: 16000 Euro
Der Grundbetrag beträgt 39 Prozent von 16000 Euro, das sind 6240 Euro.

 
 

(Verweis 6)

Die Fischerei umfasst die Einkünfte aus Fischzucht und Fischmast, Teichwirtschaft sowie anderen Aquakulturen.

 
 

(Verweis 7)

Hier sind Einkünfte aus Forstwirtschaft einzutragen, die durch Teilpauschalierung zu ermitteln sind. Die Teilpauschalierung kommt zwingend für Betriebe zur Anwendung, deren Forsteinheitswert über 11000 Euro beträgt oder deren Gesamteinheitswert über 100000 Euro liegt oder für die bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern für das Veranlagungsjahr die "große" Beitragsgrundlagenoption ausgeübt wurde oder für die ein Antrag auf Teilpauschalierung gestellt wurde (siehe dazu Punkt 2). In diesem Fall ergibt sich der Gewinn aus den Betriebseinnahmen (inklusive Umsatzsteuer.) minus nachfolgender pauschaler Betriebsausgaben:
  • bei Selbstschlägerung
    minus 70 Prozent der Betriebseinnahmen (Minderungszahl 1 bis 61 oder Wertziffer 11 bis 20)
    minus 60 Prozent der Betriebseinnahmen (Minderungszahl 62 bis 68 oder Wertziffer 6 bis 10)
    minus 50 Prozent der Betriebseinnahmen (Minderungszahl 69 bis 100 oder Wertziffer 1 bis 5)
  • bei Holzverkäufen am Stock
    minus 30 Prozent der Betriebseinnahmen (Minderungszahl 1 bis 63 oder Wertziffer 10 bis 20)
    minus 20 Prozent der Betriebseinnahmen (Minderungszahl 64 bis 100 oder Wertziffer 1 bis 9)

Im Fall der Vollpauschalierung sind die Einkünfte aus der Forstwirtschaft mit dem Grundbetrag (siehe Punkt 5) erfasst.

 
 

(Verweis 8)

Einkünfte aus Waldverkäufen sind im Fall der Pauschalierung neben dem laufenden Gewinn gesondert anzusetzen. Sofern der Gesamtbetrag aus allen Veräußerungsgeschäften im Kalenderjahr 250000 Euro nicht übersteigt, kann der Anteil des steuerpflichtigen stehenden Holzes (einschließlich Jagdrecht) mit 35 Prozent des Verkaufserlöses angenommen werden. Mit den 35 Prozent sind auch allfällige Buchwerte des stehenden Holzes und Veräußerungskosten abgegolten. Nicht im Pauschalsatz von 35 Prozent enthalten sind stille Reserven, die nicht auf das stehende Holz oder Jagdrecht entfallen (zum Beispiel Grund und Boden, Gebäude). Der auf dem Grund und Boden entfallende Veräußerungserlös kann mit 50 Prozent des gesamten Veräußerungserlöses angesetzt werden (vergleiche Randzahl 4195b und Randzahl 4195c der Einkommensteuerrichtlinien 2000, Einkommensteuerrichtlinien 2000). Einkünfte aus betrieblichen Grundstücksveräußerungen sind bei Ausübung der Regelbesteuerungsoption in Kennzahl 9746 zu erfassen.
Die Einkünfte aus Waldverkäufen können auch in tatsächlich angefallener Höhe ermittelt werden. Gutachten über den auf das stehende Holz entfallenden Anteil am Veräußerungserlös unterliegen der freien Beweiswürdigung. Übersteigt der Erlös aus dem Waldverkauf 250000 Euro, kann die oben angeführte Pauschalierung (35 Prozent) nicht in Anspruch genommen werden.

 
 

(Verweis 9)

Gewinnerhöhende Beträge sind Einkünfte aus der nichtlandwirtschaftlichen Nutzungsüberlassung von Grund und Boden (zum Beispiel Schipisten, Leitungsentschädigungen). Hier ist nur das reine Nutzungsentgelt anzusetzen. Es bestehen keine Bedenken, bei Entgelten bis zu einer jährlichen Gesamthöhe von 10000 Euro, sowie bei Einmalentgelten bis 15000 Euro den Anteil der reinen (steuerpflichtigen) Nutzungsentgelte mit 70 Prozent des jeweiligen Gesamtentgeltes anzunehmen. Bei höheren Beträgen ist eine Feststellung im Einzelfall zu treffen (Randzahl 4245 der Einkommensteuerrichtlinien 2000).

 
 

(Verweis 10)

Ein Übergangsgewinn beziehungsweise Übergangsverlust ist nur zu ermitteln, wenn von der Vollpauschalierung zur vollständigen Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (und umgekehrt) oder von der Teilpauschalierung zur Bilanzierung (und umgekehrt) gewechselt wird. Innerhalb der Pauschalierung ist bei einem Wechsel von der Vollpauschalierung zur Teilpauschalierung (und umgekehrt) kein Übergangsgewinn beziehungsweise Übergangsverlust zu ermitteln. Übergangsverluste sind grundsätzlich auf sieben Jahre verteilt zu berücksichtigen. Der jeweilige Siebentelbetrag ist in Kennzahl 9242 einzutragen. In Kennzahl 9010 sind Übergangsgewinne einzutragen. Übergangsverluste sind in Kennzahl 9010 nur dann (in voller Höhe) einzutragen, wenn keine Siebentelverteilung zu erfolgen hat (zum Beispiel im Falle einer Betriebsveräußerung oder Betriebsaufgabe); in diesem Fall darf keine Eintragung in Kennzahl 9242 erfolgen.

 
 

(Verweis 11)

Bei Inanspruchnahme der landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Pauschalierung steht der Gewinnfreibetrag nur in der Form des Grundfreibetrages zu. Er beträgt 13 Prozent der Bemessungsgrundlage, höchstens aber 3900 Euro.
Hinsichtlich der Bemessungsgrundlage für den Grundfreibetrag gilt:
  • Maßgebend ist grundsätzlich der pauschaliert ermittelt Gewinn ohne Berücksichtigung eines Veräußerungsgewinnes oder Aufgabegewinnes.
  • Betriebliche Kapitalerträge (Kapitalfrüchte, zum Beispiel Ausschüttungen einer Agrargemeinschaft) sind in der Bemessungsgrundlage für den Grundfreibetrag nur dann zu berücksichtigen, wenn sie sie auf Grund einer Regelbesteuerungsoption gemäß Punkt 8.1 des Formulars E 1 zum Tarif versteuert werden und in diesem Fall in Kennzahl 9745 zu erfassen und im Rahmen der pauschalen Gewinnermittlung zu berücksichtigen sind.
  • Substanzgewinne betreffend betriebliches Kapitalvermögen (zum Beispiel aus dem Verkauf eines Anteils an einer Agrargemeinschaft) sind in der Bemessungsgrundlage für den Grundfreibetrag unabhängig davon zu berücksichtigen, ob sie auf Grund einer Regelbesteuerungsoption gemäß Punkt 8.1 des Formulars E 1 zum Tarif versteuert werden (und in diesem Fall in Kennzahl 9745 zu erfassen und im Rahmen der pauschalen Gewinnermittlung zu berücksichtigen sind) oder aber ob sie mit 25 Prozent besteuert werden und im Formular E 1 in der Kennzahl 781/920 zu erfassen sind.
  • Substanzgewinne betreffend Betriebsgrundstücke (zum Beispiel aus dem Verkauf eines Grundstückes aus dem landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Betriebsvermögen) sind – wie Substanzgewinne betreffend betriebliches Kapitalvermögen – in der Bemessungsgrundlage für den Grundfreibetrag unabhängig davon zu berücksichtigen, ob sie auf Grund einer Regelbesteuerungsoption gemäß Punkt 8.2 des Formulars E 1 zum Tarif versteuert werden (und in diesem Fall in Kennzahl 9746 zu erfassen und im Rahmen der pauschalen Gewinnermittlung zu berücksichtigen sind) oder aber ob sie – ohne Ausübung der Regelbesteuerungsoption gemäß Punkt 8.2 des Formulars E 1 – mit dem besonderen Steuersatz von 25 Prozent besteuert werden und im Formular E 1 in der Kennzahl 551 zu erfassen sind.

Beachten Sie bei Vorhandensein von Substanzgewinnen betreffend betriebliches Kapitalvermögen und betreffend Betriebsgrundstücke,wenn diese mit 25 Prozent besteuert werden: In diesem Fall ist der Grundfreibetrag, soweit er auf diese Gewinne entfällt, von diesen Einkünften in Abzug zu bringen und darf insoweit die tarifsteuerpflichtigen Einkünfte nicht schmälern. In Kennzahl 9221 darf in diesem Fall nur der den tarifsteuerpflichtigen Einkünften zuzuordnende Grundfreibetrag berücksichtigt werden. Der Teil des Grundfreibetrages, der begünstigt behandelte Substanzgewinne betrifft, ist bei Ermittlung des Wertes, der in den Kennzahlen 781 beziehungsweise 920 und beziehungsweise oder 551 des Formulars E 1 einzutragen ist, zu berücksichtigen.

Beispiel: Der pauschalierte Gewinn beträgt ohne Berücksichtigung eines Grundstücksverkaufes 2000. Aus dem Grundstücksverkauf wird ein Gewinn von 18000 erzielt, der mit 25 Prozent besteuert wird. Der Grundfreibetrag ist wie folgt zu ermitteln:
Bemessungsgrundlage für den Grundfreibetrag ist der (gesamte) Betriebsgewinn, das sind 20000. Der Grundfreibetrag beträgt daher 2600. Dieser ist zu 10 Prozent dem tarifsteuerpflichtigen Gewinn von 2000 Euro zuzuordnen. In Kennzahl 9221 sind daher 260 einzutragen. Die Einkünfte aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft aus der Beilage E 1c betragen daher 1740. Im Formular E 1 ist in der Kennzahl 551 der Gewinn aus dem Grundstücksverkauf mit 15660 zu erfassen (18000 Euro abzüglich 2340, das sind 90 Prozent des zugeordneten Grundfreibetrages).

Werden Substanzgewinne tarifversteuert, entfällt eine Zuordnung des Grundfreibetrages. Sollte der pauschalierte Gewinn ohne begünstigte Substanzgewinne 0 betragen, entfällt der Grundfreibetrag zur Gänze auf die begünstigten Substanzgewinne.


 
 

(Verweis 12)

Gewinne aus der Veräußerung (Aufgabe) des gesamten Betriebes oder eines Teilbetriebes sind nicht von der Pauschalierung erfasst.

 
 

(Verweis 13)

In dieser Kennzahl sind insbesondere jene Überschussteile einzutragen, die in Fällen einer unentgeltlichen Übertragung der Einkunftsquelle auf Grund einer aliquoten Einkünfteabgrenzung auf den Rechtsnachfolger beziehungsweise Rechtsvorgänger entfallen (siehe Randzahl 109 der Einkommensteuerrichtlinien 2000). In derartigen Fällen ist sowohl vom (für den) Rechtsvorgänger als auch vom Rechtsnachfolger eine vollständige Beilage E 1c auszufüllen; beim Rechtsvorgänger ist der auf den Rechtsnachfolger entfallende Anteil in Kennzahl 9030 auszuscheiden, der Rechtsnachfolger hat den auf den Rechtsvorgänger entfallenden Anteil in Kennzahl 9030 auszuscheiden.

 
 

(Verweis 14)

Wird der Betrieb aufgegeben, weil der Betriebsinhaber das 60. Lebensjahr vollendet hat und seine Erwerbstätigkeit einstellt, erwerbsunfähig geworden oder gestorben ist, können auf Antrag betriebliche stille Reserven eines Gebäudes, das dem Steuerpflichtigen auch als Hauptwohnsitz gedient hat, unversteuert gelassen werden. Siehe dazu insbesondere Randzahl 5698 und folgende der Einkommensteuerrichtlinien 2000. Die Höhe der unversteuert gelassenen stillen Reserve braucht nicht angegeben zu werden.

 
 
 
Herzlichen Dank für Ihre Eingaben. Bitte prüfen Sie Ihre Eingaben, bevor Sie das Original-Formular im PDF-Format erstellen. Schaltflächen erreichen Sie mit der Tabulator-Taste.

 
Schaltflächen   (Zugriff mit [ALT]+[2])









Interner Vermerk: E1c; 2013; Inter-Steuern; wai

Hinweise zur Bedienung des Formulars

Tastenkombinationen zur Schriftgrößenverstellung:

In den meisten Web-Browsern können Sie mit der Tastenkombination [ALT]+[+] und [ALT]+[-] die Schriftgröße ändern. Beachten Sie bitte, dass eventuell die + beziehungsweise - Taste am Ziffernblock Ihrer Tastatur nicht funktionieren, sondern nur die + und - Tasten am Schreibmaschinenteil Ihrer Tastatur! Im Internet Explorer auf Microsoft® Windows®-Systemen muss anschließend noch die Eingabetaste gedrückt werden.

Tastenkombinationen zur Navigation:

Sie können mit der Tastenkombination [ALT]+[1] zum Formularanfang und mit der Tastenkombination [ALT]+[2] zu den Schaltflächen am Ende des Formulars gehen. [ALT]+[8] sendet das Formular ab, [ALT]+[9] setzt die Formularwerte auf ihre ursprünglichen Werte zurück.

Hinweise zu den Tastenkombinationen:

Diese [ALT]+[Taste]-Kombinationen funktionieren so im Internet Explorer sowie Netscape® (ab Version 6) auf Microsoft® Windows®-Systemen. Unter Umständen gilt bei Ihrem System eine andere Tastenkombination (zum Beispiel Ctrl-Taste [bei Apple®-Systemen]), abhängig von Ihrem Screenreader beziehungsweise Internet-Browser. Informationen dazu finden Sie üblicherweise in der Hilfe oder Dokumentation Ihres Internet-Browsers beziehungsweise Screenreaders. In den meisten Web-Browsern wird durch drücken der Eingabetaste (auch "Enter"- oder "Return"-Taste genannt) das Formular sofort abgesendet!

Hinweise für sehbehinderte Benutzer:

Spezielle Web-Browser-Einstellungen für sehbehinderte Personen finden Sie im Abschnitt 'Hinweise für sehbehinderte Benutzer' auf der Hilfe-Seite des Formulars!

Hinweise für blinde Benutzer:

Im Formular kommen immer wieder wichtige Informationstexte vor. Diese dienen zur Erläuterung von Feldern, unterteilen das Formular in Abschnitte, geben Hinweise zum korrekten Ausfüllen oder enthalten andere wichtige Informationen. Da diese Informationstexte normaler Text und keine Formularfelder sind, könnten diese je nach verwendetem Screenreader und Web-Browser nicht wiedergegeben werden, falls Sie sich in einem speziellen Formularfeldausfüllmodus befinden. Achten Sie daher darauf, dass Sie diese Informationstexte nicht übersehen! Eventuell müssen Sie dazu je nach verwendetem Screenreader aus dem Formularausfüllmodus in einen anderen Lesemodus wechseln.

Schaltflächen zur Formularbedienung:

Am Ende des Formulars finden Sie Schaltflächen für das Erstellen des Originalformulars, sowie zum Rücksetzen der Formularwerte.

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Konformitätserklärung

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