E 1kv, Beilage zur Einkommensteuererklärung E 1 für Einkünfte aus Kapitalvermögen für 2012

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Einleitung

Herzlich willkommen zum Formular E 1kv, Beilage zur Einkommensteuererklärung E 1 für Einkünfte aus Kapitalvermögen für 2012!

Dieses Formular wurde speziell für blinde und sehbehinderte Personen erstellt. Wir hoffen, dass dieses Service Ihren Erwartungen entspricht.

Am Ende des Formulars finden Sie die Schaltfläche 'Formular erstellen'. Bitte verwenden Sie diese Schaltfläche, um Ihre Eingaben aus diesem barrierefreien Formular in das Originaldokument einzufügen. Weitere Hinweise dazu finden Sie bei der Schaltfläche am Ende des Formulars.

Für Auskünfte steht Ihnen Ihr zuständiges Finanzamt gerne zur Verfügung.

Hinweise zur Bedienung des Formulars

Hinweise zur Bedienung des Formulars finden Sie nach dem Formular am Ende der Seite unter Hinweise zur Bedienung des Formulars.

Formular

 
Wird ohne nähere Bezeichnung auf gesetzliche Bestimmungen verwiesen, ist darunter das Einkommensteuergesetz 1988 zu verstehen.
Beachten Sie bitte: Zinsen aus Europäische Union-Staaten werden dem Finanzamt zu Kontrollzwecken mitgeteilt, wenn kein Abzug einer Europäische Union-Quellensteuer vorgesehen ist.
Betragsangaben in EURO und Cent.
 
Formularfelder   (Zugriff mit [ALT]+[1])

 

Finanzamt

 


Abgabenkontonummer







 

Angaben zur Antragstellerin beziehungsweise zum Antragsteller

 


 
info: Bitte geben Sie hier die vom österreichischen Sozialversicherungsträger vergebene Versicherungsnummer an.

 








 

1. Einkünfte aus Kapitalvermögen, die bis 31.03.2012 zugeflossen sind

 

1.1 Nicht endbesteuerungsfähige Kapitalerträge (Einnahmen abzüglich Werbungskosten)



 

 


 

 


 

 

1.2 Endbesteuerungsfähige Kapitalerträge
(Tarifbesteuerung zur Kapitalertragsteuer-Anrechnung; nur auszufüllen, wenn die Regelbesteuerungsoption gemäß Punkt 8.1 des Formulars E 1 ausgeübt wurde)
siehe Erläuterungen, Verweis 4



 
info: Hinweis: Substanzgewinne aus Investmentfonds mit Kapitalertragsteuer-Abzug sind im Fall der Regelbesteuerungsoption zur Kapitalertragsteuer-Anrechnung in Kennzahl 444 (Sonstige Einkünfte, Punkt 17.7) in E 1 einzutragen.

 






 

 


 

 

1.3 Kapitalerträge aus ausländischen Kapitalanlagen ohne Kapitalertragsteuerabzug



 
info: Hinweis: Substanzgewinne aus ausländischen Investmentfonds ohne Kapitalertragsteuer-Abzug, die mit dem besonderen Steuersatz von 25 Prozent zu besteuern sind, sind in Kennzahl 409 (Sonstige Einkünfte, Punkt 17.8) in E 1 einzutragen.
siehe Erläuterungen, Verweis 6

 


 
info: Hinweis: Substanzgewinne aus ausländischen Investmentfonds ohne Kapitalertragsteuer-Abzug, sind im Fall der Regelbesteuerungsoption an Stelle der 25 Prozent-Besteuerung in Kennzahl 448 (Sonstige Einkünfte, Punkt 17.9) in E 1 einzutragen.
siehe Erläuterungen, Verweis 7

 


 

 


 

 


 

 


 

 


 

 


 

 
 

2. Einkünfte aus Kapitalvermögen, die ab dem 01.04.2012 zugeflossen sind

 

2.1 Einkünfte, auf die der besondere Steuersatz von 25 Prozent nicht anwendbar ist (Erklärungspflicht)
siehe Erläuterungen, Verweis 14





2.2. Einkünfte, auf die der besondere Steuersatz von 25 Prozent anwendbar ist und die für einen Verlustausgleich nicht in Betracht kommen (Paragraf 27 Absatz 8 Ziffer 1)
siehe Erläuterungen, Verweis 15

Inländische Kapitaleinkünfte




Ausländische Kapitaleinkünfte




2.3 Einkünfte, auf die der besondere Steuersatz von 25 Prozent anwendbar ist und bei denen ein Verlustausgleich zulässig ist
siehe Erläuterungen, Verweis 16

Inländische Kapitaleinkünfte
siehe Erläuterungen, Verweis 17


Ausländische Kapitaleinkünfte


2.3.2 Einkünfte aus realisierten Wertsteigerungen von Kapitalvermögen (Paragraf 27 Absatz 3; insbesondere Veräußerungsgewinne aus Aktien, Forderungswertpapieren und Fondsanteilen)

Inländische Kapitaleinkünfte
siehe Erläuterungen, Verweis 18




Ausländische Kapitaleinkünfte




2.3.3 Einkünfte aus verbrieften Derivaten (Paragraf 27 Absatz 4; insbesondere Zertifikate, Optionsscheine)

Inländische Einkünfte
siehe Erläuterungen, Verweis 19




Ausländische Kapitaleinkünfte




2.3.4 Einkünfte aus Investmentfonds und Immobilieninvestmentfonds

Inländische Kapitaleinkünfte
siehe Erläuterungen, Verweis 20


Ausländische Kapitaleinkünfte


Inländische Kapitaleinkünfte


Ausländische Kapitaleinkünfte




 

 
Inländische Kapitaleinkünfte


 

 
Ausländische Kapitaleinkünfte


 

 
 

3. Anrechnungsausschluss gemäß Paragraf 27a Absatz 5
siehe Erläuterungen, Verweis 24

 
3.1 Meine Partnerin beziehungsweise mein Partner beansprucht den Alleinverdienerabsetzbetrag    
 



 
Letzter Formularabschnitt

 
 

Steuerliche Vertretung und Unterschrift

 




 
 
 
Beachten Sie bitte:
  1. Für Einkünfte aus Kapitalvermögen des Jahres 2012 sind unterschiedliche Rechtslagen maßgebend:
    • Bis 31.3.2012 sind als Einkünfte aus Kapitalvermögen – wie in Vorjahren – nur solche aus der Überlassung von Kapital zu erfassen.
    • Ab dem 1.4.2012 werden in dieser Einkunftsart auch realisierte Wertsteigerungen von Kapitalvermögen und Einkünfte aus Derivaten erfasst.
    Maßgebend für die Anwendung der jeweiligen Rechtslage ist das Zufließen der Kapitaleinkünfte, entweder bis zum 31.3.2012 oder ab dem 1.4.2012. Der Punkt 1 des Formulars betrifft die bis 31.3.2012, der Punkt 2 des Formulars die ab 1.4.2012 maßgebende Rechtslage. Der Punkt 3 des Formulars bezieht sich auf beide Rechtslagen gleichermaßen.
  2. Wenn Einkünfte aus Kapitalvermögen freiwillig zum Steuertarif versteuert werden sollen, bedarf es der Ausübung der Regelbesteuerungsoption. Diese ist im Formular E 1 im Punkt 8.1. auszuüben. Die Beurteilung, ob die Regelbesteuerung für Sie günstiger ist, wird nicht von Amts wegen wahrgenommen (kein automatischer Günstigkeitsvergleich).
  3. Einkünfte aus Kapitalvermögen sind nur dann einzutragen, wenn sie insgesamt 22 Euro übersteigen (Freigrenze). Diese Freigrenze gilt auch für endbesteuerungsfähige inländische Kapitalerträge und ausländische Kapitalerträge, die mit 25 Prozent besteuert werden können.
  4. Sowohl von der Kapitalertragsteuer als auch von der Einkommensteuer befreit und daher nicht einzutragen sind:
    • Gewinnanteile aus jungen Aktien, die sonderausgabenbegünstigt angeschafft wurden, für die Zeit der Hinterlegung,
    • Erträge aus Wohnsparaktien (Wandelschuldverschreibungen und Partizipationsrechten zur Förderung des Wohnbaus) bis zu einer Ausschüttung von 4 Prozent des Nennbetrages für die Zeit der Hinterlegung.
  5. Für die Anrechnung (Erstattung) von Kapitalertragsteuer von Ausschüttungen von begünstigten Mittelstandsfinanzierungsgesellschaften (Paragraf 27 Absatz 7) verwenden Sie bitte die Kennzahl 375 im Formular E 1.

 
 

(Verweis 1)

Hier Tragen Sie bitte auch Kapitalerträge aus Wertpapieren ein, die nicht einem unbestimmten Personenkreis angeboten werden (so genanntes "Private-Placement").

 
 

(Verweis 2)

Hier sind auch Einkünfte aus bestimmten kurzläufigen Lebensversicherungen einzutragen.

 
 

(Verweis 3)

Die Kapitalertragsteuer wird bei der Veranlagung auf die Einkommensteuer angerechnet. Hier ist insbesondere die Kapitalertragsteuer von Gewinnanteilen echter stiller Gesellschafterinnen beziehungsweise Gesellschafter einzutragen. Weiters ist hier eine gemäß Paragraf 42 Absatz 4 Investmentfondsgesetz 1993 einbehaltene Sicherungssteuer einzutragen.
Beachten Sie bitte: Eine Kapitalertragsteuer betreffend betrieblicher Kapitalerträge ist nicht hier, sondern im Formular E 1 in den Kennzahlen 580/581/582 einzutragen.

 
 

(Verweis 4)

Hier können Sie kapitalertragsteuerpflichtige Kapitalerträge aus privaten endbesteuerungsfähigen Kapitalanlagen eintragen, wenn Sie die Veranlagung nach dem allgemeinen Steuertarif unter Anrechnung einer allfälligen Kapitalertragsteuer wünschen. In diesem Fall müssen Sie die Regelbesteuerungsoption im Formular E 1 (Punkt 8.1.) ausüben. Die Kapitalerträge dürfen nicht um damit in Zusammenhang stehende Werbungskosten gekürzt werden.
Endbesteuerungsfähig sind auch Einkünfte aus ausländischen Aktien, wenn sich diese auf einem Inlandsdepot befinden, sowie Zinsen aus festverzinslichen Wertpapieren, wenn eine inländische auszahlende Stelle vorliegt.
Beachten Sie bitte, dass Sie die Beurteilung, ob die Regelbesteuerung für Sie günstiger ist, selbst vornehmen müssen (kein automatischer Günstigkeitsvergleich).

 
 

(Verweis 5)

Hier sind anrechenbare ausländische Steuern beziehungsweise Quellensteuern anzuführen, die auf endbesteuerungsfähige private Kapitalerträge entfallen. Ausländische Steuern beziehungsweise Quellensteuern, die im Ausland erstattet werden können, dürfen nicht eingetragen werden. Anrechenbar sind ausländische Steuern beziehungsweise Quellensteuern stets nur insoweit, als dem ausländischen Staat auf Grund von Doppelbesteuerungsabkommen ein Quellenbesteuerungsrecht zukommt. Die Anrechnung ist mit der auf die ausländischen Einkünfte entfallenden inländischen Tarifsteuer begrenzt.

 
 

(Verweis 6)

Ausländische Kapitalerträge aus
  1. Aktien, Gesellschaft mit beschränkter Haftung-Anteilen, Anteilen an Erwerbsgenossenschaften und Wirtschaftsgenossenschaften und gleichartigen Kapitalanlagen,
  2. Einlagen und Wertpapieren sowie ausschüttungsgleiche Erträge aus ausländischen Investmentfonds
können im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung – losgelöst von der Besteuerung des übrigen Einkommens – mit einem besonderen Steuersatz von 25 Prozent besteuert werden. Die Kapitalerträge dürfen nicht um damit in Zusammenhang stehende Werbungskosten gekürzt werden. Ausländische Kapitalerträge liegen hinsichtlich der oben unter 1. genannten Erträge vor, wenn der Schuldner beziehungsweise die Schuldnerin der Kapitalerträge (zum Beispiel die Aktiengesellschaft) Sitz und Geschäftsleitung im Ausland hat und sich die Anteile nicht auf dem Depot eines inländischen Kreditinstituts befinden. Befinden sich die Anteile auf dem Depot eines inländischen Kreditinstituts, hat dieses einen Kapitalertragsteuer-Abzug vorzunehmen, eine Veranlagung auf Antrag ist bei Ausübung der Regelbesteuerungsoption (Punkt 8.1 des Formulars E 1) möglich (Kennzahl 369, siehe oben Punkt 4).
Ausländische Kapitalerträge liegen hinsichtlich der oben unter 2. genannten Erträge vor, wenn keine inländische (kupon)auszahlende Stelle vorliegt. Bitte beachten Sie, dass unter Kennzahl 754 nur private ausländische Kapitalerträge, die mit 25 Prozent besteuert werden sollen, einzutragen sind (zur Behandlung ausländischer betrieblicher Kapitalerträge siehe Punkt 13 und 14 der Ausfüllhilfe E 2 zum Formular E 1). Zur Anrechnung ausländischer (Quellen)Steuer siehe Punkt 9.

 
 

(Verweis 7)

Ausländische Kapitalerträge aus Zinsen und Forderungswertpapieren können bei Ausübung der Regelbesteuerungsoption (Punkt 8.1 des Formulars E 1) an Stelle der Besteuerung mit dem besonderen Steuersatz von 25 Prozent mit dem Tarifsteuersatz beziehungsweise dem vollen Tarifsteuersatz besteuert werden. Die Kapitalerträge dürfen nicht um damit in Zusammenhang stehende Werbungskosten gekürzt werden.
Beachten Sie bitte, dass Sie die Beurteilung, ob die Regelbesteuerung für Sie günstiger ist, selbst vornehmen müssen (kein automatischer Günstigkeitsvergleich).

 
 

(Verweis 8)

Ausländische Kapitalerträge aus Aktien, Gesellschaft mit beschränkter Haftung-Anteilen, Anteilen an Erwerbsgenossenschaften und Wirtschaftsgenossenschaften und gleichartigen Kapitalanlagen können bei Ausübung der Regelbesteuerungsoption (Punkt 8.1 des Formulars E 1) an Stelle der Besteuerung mit dem besonderen Steuersatz von 25 Prozent mit dem halben Tarifsteuersatz besteuert werden. Die Kapitalerträge dürfen nicht um damit in Zusammenhang stehende Werbungskosten gekürzt werden.
Beachten Sie bitte, dass Sie die Beurteilung, ob die Regelbesteuerung für Sie günstiger ist, selbst vornehmen müssen (kein automatischer Günstigkeitsvergleich).

 
 

(Verweis 9)

Hier sind anrechenbare ausländische Steuern beziehungsweise Quellensteuern anzuführen, die auf ausländische private Kapitalerträge entfallen, die mit dem besonderen Steuersatz von 25 Prozent besteuert werden. Ausländische Steuern beziehungsweise Quellensteuern, die im Ausland erstattet werden können, dürfen nicht eingetragen werden. Anrechenbar sind ausländische Steuern beziehungsweise Quellensteuern stets nur insoweit, als dem ausländischen Staat auf Grund von Doppelbesteuerungsabkommen ein Quellenbesteuerungsrecht zukommt und nicht bereits das österreichische Kreditinstitut eine Anrechnung beziehungsweise eine teilweise Abrechnung vorgenommen hat. Die Anrechnung ist mit der auf die ausländischen Einkünfte entfallenden inländischen Steuer (25 Prozent) begrenzt.

 
 

(Verweis 10)

Hier sind anrechenbare ausländische Steuern beziehungsweise Quellensteuern anzuführen, die auf ausländische private Kapitalerträge entfallen, die bei Ausübung der Regelbesteuerungsoption (Punkt 8.1 des Formulars E 1) mit dem Tarifsteuersatz besteuert werden (Sparpapierzien und Wertpapierzinsen). Ausländische Steuern beziehungsweise ausländische Quellensteuern, die im Ausland erstattet werden können, dürfen nicht eingetragen werden. Anrechenbar sind ausländische Steuern beziehungsweise ausländische Quellensteuern stets nur insoweit, als dem ausländischen Staat auf Grund von Doppelbesteuerungsabkommen ein Quellenbesteuerungsrecht zukommt. Die Anrechnung ist mit der auf die ausländischen Einkünfte entfallenden inländischen Tarifsteuer begrenzt.

 
 

(Verweis 11)

Hier sind anrechenbare ausländische Steuern beziehungsweise Quellensteuern anzuführen, die auf ausländische private Kapitalerträge entfallen, die bei Ausübung der Regelbesteuerungsoption (Punkt 8.1 des Formulars E 1) mit dem halben Tarifsteuersatz besteuert werden (zum Beispiel Dividenden). Ausländische Steuern beziehungsweise ausländische Quellensteuern, die im Ausland erstattet werden können, dürfen nicht eingetragen werden. Anrechenbar sind ausländische Steuern beziehungsweise ausländische Quellensteuern stets nur insoweit, als dem ausländischen Staat auf Grund von Doppelbesteuerungsabkommen ein Quellenbesteuerungsrecht zukommt. Die Anrechnung ist mit der auf die ausländischen Einkünfte entfallenden inländischen Hälftesteuer begrenzt.

 
 

(Verweis 12)

Europäische Union-Quellensteuer ist von Zinsen einzubehalten, die in einem anderen Staat bezogen wurden, der hinsichtlich dieser Erträge nicht zum Informationsaustausch (Mitteilung an die Steuerverwaltung des Ansässigkeitsstaates des Anlegers beziehungsweise der Anlegerin) verpflichtet ist (betrifft Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Monaco, San Marino und Andorra). Die Europäische Union-Quellensteuer ist auf die Einkommensteuer der in Österreich steuerpflichtigen (Kapital)Einkünfte in voller Höhe anrechenbar.
Beachten Sie bitte: In Kennzahl 799 ist nur Europäische Union-Quellensteuer einzutragen, die private Zinsen betrifft, die bis zum 31.3.2012 zugeflossen sind. Eine Europäische Union-Quellensteuer in Bezug auf Zinsen, die ab dem 1.4.2012 zugeflossenen sind, ist in die Kennzahl 375 des Formulars E 1 einzutragen.

 
 

(Verweis 13)

Tragen Sie hier negative ausschüttungsgleiche Erträge ausländischer Investmentfonds ein. Sie erhalten dadurch die Kapitalertragssteuer zurück, die bei einer vorangehenden Ausschüttung zu viel einbehalten wurde (diese Kapitalertragsteuer darf nicht in Kennzahl 365 eingetragen werden). Eine Eintragung ist nur dann zulässig, wenn vor der Zurechnung dieser negativen Erträge (vier Monate nach Ende des Fondsgeschäftsjahres) eine tatsächliche Ausschüttung aus demselben Anteilschein erfolgt ist.

 
 

(Verweis 14)

Hier sind Einkünfte aus Kapitalvermögen einzutragen, die stets nach dem allgemeinen Steuertarif zu besteuern und erklärungspflichtig sind. Die Ausübung der Regelbesteuerungsoption (Punkt 8.1 im Formular E 1) betrifft diese Einkünfte nicht. Auf sie ist das Verbot des Abzuges von Werbungskosten (Paragraf 20 Absatz 2) nicht anzuwenden und sie sind nicht in einen Verlustausgleich bei Vorliegen von Substanzverlusten (Punkt 2.3) einzubeziehen. Da sie keinem Kapitalertragsteuer-Abzug unterliegen, kommt eine Anrechnung von Kapitalertragsteuer (Kennzahl 899) nicht in Betracht.

 
 

(Verweis 15)

Hier sind jene inländischen und ausländischen Kapitalerträge zu erfassen, die zwar mit 25 Prozent besteuert werden können, aber nicht in einen Verlustausgleich bei Vorliegen von Substanzverlusten (Punkt 2.3) einzubeziehen sind (Stiftungszuwendungen, Einlagezinsen). Erklärungspflicht besteht für ausländische Einkünfte, für die kein Abzug einer Kapitalertragsteuer erfolgt ist. Bei Ausübung der Regelbesteuerungsoption (Punkt 8.1 im Formular E 1) sind sämtliche inländischen und ausländischen Einkünfte hier anzuführen. Die auf inländische Einkünfte entfallende Kapitalertragsteuer ist in Kennzahl 899 zu erfassen. Mit den Einkünften zusammenhängende Werbungskosten dürfen – auch bei Ausübung der Regelbesteuerungsoption – nicht abgezogen werden.

 
 

(Verweis 16)

Im Punkt 2.3 sind Kapitaleinkünfte (laufende Erträge und Substanzgewinne beziehungsweise Substanzverluste) zu erfassen, die in einen Verlustausgleich einbezogen werden können (siehe dazu auch Punkt 21). Durch die Erfassung von Substanzverlusten in den Kennzahlen 891 beziehungsweise 892 und 895 beziehungsweise 896 üben sie die Verlustausgleichsoption gemäß Paragraf 97 Absatz 2 aus (Verrechnung von Substanzverlusten im Rahmen der Besteuerung mit 25 Prozent). Die Verlustausgleichsoption kann auch nur für einzelne Einkünfte ausgeübt werden und muss daher – im Gegensatz zur Regelbesteuerungsoption – nicht alle Einkünfte umfassen. Wird die Regelbesteuerungsoption ausgeübt (Punkt 8.1 im Formular E 1), erfolgt der Verlustausgleich im Rahmen der Besteuerung zum allgemeinen Steuertarif (kein Hälftesteuersatz).
Die auf inländische Einkünfte entfallende Kapitalertragsteuer ist in Kennzahl 899 einzutragen. Beachten sie bitte, dass bei Wahrnehmung der Verlustausgleichsoption nur für einen Teil der Kapitalerträge hier nur diejenige Kapitalertragsteuer erfasst werden darf, die auf Kapitalerträge entfällt, die tatsächlich in den Verlustausgleich einbezogen werden.
Für die in Punkt 2.3 erfassten Einkünfte besteht Erklärungspflicht für
  • Kapitaleinkünfte ohne Kapitalertragsteuer-Abzug (insbesondere ausländische Kapitaleinkünfte)
  • Kapitaleinkünfte, bei denen der Kapitalertragsteuer-Abzug auf Grundlage von nach Paragraf 93 Absatz 4 pauschal angesetzten Werten oder nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechenden Annahmen gemäß Paragraf 93 Absatz 5 vorgenommen wurde.
Bei Ausübung der Regelbesteuerungsoption (Punkt 8.1 im Formular E 1) müssen hier sämtliche inländische Kapitaleinkünfte und ausländischen Kapitaleinkünfte angeführt werden. Mit den Einkünften zusammenhängende Werbungskosten dürfen – auch bei Ausübung der Regelbesteuerungsoption – nicht abgezogen werden.

 
 

(Verweis 17)

Als inländische Kapitaleinkünfte sind in Kennzahl 862 Kapitalerträge im Sinne des Paragraf 93 Absatz 2 anzuführen (Kapitalertrage mit Kapitalertragsteuer-Abzugsverpflichtung).

 
 

(Verweis 18)

Als inländische Kapitaleinkünfte sind in den Kennzahlen 864 und 891 Einkünfte aus Kapitalvermögen im Sinne des Paragraf 27 Absatz 3 zu erfassen, für die eine Kapitalertragsteuer-Abzugsverpflichtung gemäß Paragraf 93 Absatz 2 besteht (zum Beispiel Gewinne beziehungsweise Verluste aus Verkäufen von auf einem inländischen Depot gehaltene Aktien). Weiters sind hier realisierte Wertsteigerungen von Anteilen an inländischen Körperschaften ohne Kapitalertragsteuer-Abzug anzuführen (insbesondere Gewinne beziehungsweise Verluste aus Verkäufen von Gesellschaft mit beschränkter Haftung-Anteilen).

 
 

(Verweis 19)

Als inländische Kapitaleinkünfte sind in den Kennzahlen 893 und 895 Kapitalerträge im Sinne des Paragraf 93 Absatz 2 anzuführen (Kapitalerträge mit Kapitalertragsteuer-Abzugsverpflichtung).

 
 

(Verweis 20)

Als inländische Kapitaleinkünfte sind in Kennzahl 897 Ausschüttungen und ausschüttungsgleiche Erträge aus Fondsanteilen zu erfassen, die auf inländischen Depots verwahrt werden und bei denen somit eine inländische auszahlende Stelle für Zwecke des Kapitalertragsteuer-Abzuges vorliegt.

 
 

(Verweis 21)

Durch die Saldierung aller im Punkt 2.3. erfassten inländischen Kapitaleinkünfte und ausländischen Kapitaleinkünfte erfolgt der Verlustausgleich gemäß Paragraf 27 Absatz 8. Beachten Sie bitte, dass in den Verlustausgleich nur Substanzgewinn beziehungsweise Substanzverluste einbezogen werden dürfen, bei denen nicht schon bei der depotführenden Stelle (Kreditinstitut) ein Verlustausgleich vorgenommen worden ist. Für Einkünfte, die zwischen 1.4. und 31.12.2012 angefallen sind, hat das Kreditinstitut bis 30.4.2013 einen allfälligen Verlustausgleich durchzuführen und Ihnen darüber eine Bestätigung auszustellen.
Ist der Gesamtsaldo aus inländischen und ausländischen Kapitaleinkünften positiv, wird dieser in die Veranlagung einbezogen und entweder
  • unter Anwendung des Steuersatzes von 25 Prozent (Verlustausgleichsoption gemäß Paragraf 97 Absatz 2) oder
  • bei Ausübung der Regelbesteuerungsoption (Punkt 8.1 des Formulars E 1) unter Anwendung des Tarifsteuersatzes
erfasst. Ist der Gesamtsaldo negativ, erfolgt hinsichtlich des negativen Saldos kein Verlustausgleich mit anderen nicht von Punkt 2.3 erfassten Einkünften. Ein Verlustvortrag ist nicht zulässig.

 
 

(Verweis 22)

In Kennzahl 899 ist die Kapitalertragsteuer einzutragen, die auf inländische Kapitaleinkünfte entfällt, die nach dem 31.3.2012 zugeflossen sind und in der Veranlagung erfasst werden. Kapitalertragsteuer, die auf betriebliche Kapitalerträge entfällt ist nicht hier, sondern im Formular E 1 bei den Kennzahlen 580 beziehungsweise 581 beziehungsweise 582 einzutragen. Bei Wahrnehmung der Verlustausgleichsoption nur für einen Teil der Kapitalerträge darf hier nur diejenige Kapitalertragsteuer erfasst werden, die auf Kapitalerträge entfällt, die tatsächlich in den Verlustausgleich einbezogen werden.

 
 

(Verweis 23)

In den Kennzahlen 900 und 901 sind anrechenbare ausländische Steuern beziehungsweise Quellenteuern anzuführen, die auf private Kapitalerträge entfallen, die nach dem 31.3.2012 zugeflossen sind. Ausländische Steuern beziehungsweise ausländische Quellensteuern, die im Ausland erstattet werden können, dürfen nicht eingetragen werden. Anrechenbar sind ausländische Steuern beziehungsweise ausländische Quellensteuern stets nur insoweit, als dem ausländischen Staat auf Grund von Doppelbesteuerungsabkommen ein Quellenbesteuerungsrecht zukommt. Die Anrechnung ist mit der auf die ausländischen Einkünfte entfallenden inländischen Steuer begrenzt.
Beachten Sie bitte: Eine Europäische Union-Quellensteuer ist in Bezug auf Zinsen, die ab dem 1.4.2012 zugeflossenen sind, nicht hier, sondern in die Kennzahl 375 des Formulars E 1 einzutragen. Europäische Union-Quellensteuer ist von Zinsen einzubehalten, die in einem anderen Staat bezogen wurden, der hinsichtlich dieser Erträge nicht zum Informationsaustausch (Mitteilung an die Steuerverwaltung des Ansässigkeitsstaates des Anlegers beziehungsweise der Anlegerin) verpflichtet ist (betrifft Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Monaco, San Marino und Andorra).

 
 

(Verweis 24)

Steht Ihrer Partnerin beziehungsweise Ihrem Partner für das Jahr 2012 der Alleinverdienerabsetzbetrag zu, kann im Fall einer Antragsveranlagung inländischer endbesteuerungsfähiger Kapitalerträge auf Grund der Ausübung der Regebesteuerungsoption (Punkt 8.1 im Formular E 1) eine Gutschrift der (gegenüber der Tarifsteuer höheren) Kapitalertragsteuer nur insoweit erfolgen, als sie den Alleinverdienerabsetzbetrag in der der Partnerin beziehungsweise dem Partner für das Jahr 2012 zustehenden Höhe (siehe dazu Punkt 1 der Ausfüllhilfe E 2 zum Formular E 1) übersteigt, sodass eine Kapitalertragsteuer in Höhe des Ihrer Partnerin beziehungsweise Ihrem Partner zustehenden Alleinverdienerabsetzbetrages jedenfalls getragen werden muss.
Wurde für den Antragsteller beziehungsweise die Antragstellerin Familienbeihilfe bezogen und dadurch ein Kinderabsetzbetrag vermittelt, wird bei ganzjährigem Familienbeihilfenbezug nur die über 700,80 Euro (das Zwölffache des monatlichen Kinderabsetzbetrages von 58,40 Euro) hinausgehende Kapitalertragsteuer erstattet. Bei ausländischen Kapitalerträgen kann sich auch bei einer Besteuerung nach dem allgemeinen Steuertarif auf Grund der Ausübung der Regelbesteuerungsoption eine entsprechende Mindeststeuer von 25 Prozent ergeben.

 
 
 
Herzlichen Dank für Ihre Eingaben. Bitte prüfen Sie Ihre Eingaben, bevor Sie das Original-Formular im PDF-Format erstellen. Schaltflächen erreichen Sie mit der Tabulator-Taste.

 
Schaltflächen   (Zugriff mit [ALT]+[2])









Interner Vermerk: E1kv; 2012; Inter-Steuern; wai

Hinweise zur Bedienung des Formulars

Tastenkombinationen zur Schriftgrößenverstellung:

In den meisten Web-Browsern können Sie mit der Tastenkombination [ALT]+[+] und [ALT]+[-] die Schriftgröße ändern. Beachten Sie bitte, dass eventuell die + beziehungsweise - Taste am Ziffernblock Ihrer Tastatur nicht funktionieren, sondern nur die + und - Tasten am Schreibmaschinenteil Ihrer Tastatur! Im Internet Explorer auf Microsoft® Windows®-Systemen muss anschließend noch die Eingabetaste gedrückt werden.

Tastenkombinationen zur Navigation:

Sie können mit der Tastenkombination [ALT]+[1] zum Formularanfang und mit der Tastenkombination [ALT]+[2] zu den Schaltflächen am Ende des Formulars gehen. [ALT]+[8] sendet das Formular ab, [ALT]+[9] setzt die Formularwerte auf ihre ursprünglichen Werte zurück.

Hinweise zu den Tastenkombinationen:

Diese [ALT]+[Taste]-Kombinationen funktionieren so im Internet Explorer sowie Netscape® (ab Version 6) auf Microsoft® Windows®-Systemen. Unter Umständen gilt bei Ihrem System eine andere Tastenkombination (zum Beispiel Ctrl-Taste [bei Apple®-Systemen]), abhängig von Ihrem Screenreader beziehungsweise Internet-Browser. Informationen dazu finden Sie üblicherweise in der Hilfe oder Dokumentation Ihres Internet-Browsers beziehungsweise Screenreaders. In den meisten Web-Browsern wird durch drücken der Eingabetaste (auch "Enter"- oder "Return"-Taste genannt) das Formular sofort abgesendet!

Hinweise für sehbehinderte Benutzer:

Spezielle Web-Browser-Einstellungen für sehbehinderte Personen finden Sie im Abschnitt 'Hinweise für sehbehinderte Benutzer' auf der Hilfe-Seite des Formulars!

Hinweise für blinde Benutzer:

Im Formular kommen immer wieder wichtige Informationstexte vor. Diese dienen zur Erläuterung von Feldern, unterteilen das Formular in Abschnitte, geben Hinweise zum korrekten Ausfüllen oder enthalten andere wichtige Informationen. Da diese Informationstexte normaler Text und keine Formularfelder sind, könnten diese je nach verwendetem Screenreader und Web-Browser nicht wiedergegeben werden, falls Sie sich in einem speziellen Formularfeldausfüllmodus befinden. Achten Sie daher darauf, dass Sie diese Informationstexte nicht übersehen! Eventuell müssen Sie dazu je nach verwendetem Screenreader aus dem Formularausfüllmodus in einen anderen Lesemodus wechseln.

Schaltflächen zur Formularbedienung:

Am Ende des Formulars finden Sie Schaltflächen für das Erstellen des Originalformulars, sowie zum Rücksetzen der Formularwerte.

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