E 1c, Beilage zur Einkommensteuererklärung E 1 für Einzelunternehmerinnen beziehungsweise Einzelunternehmer mit pauschalierten Einkünften aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft für 2010

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Einleitung

Herzlich willkommen zum Formular E 1c, Beilage zur Einkommensteuererklärung E 1 für Einzelunternehmerinnen beziehungsweise Einzelunternehmer mit pauschalierten Einkünften aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft für 2010!

Dieses Formular wurde speziell für blinde und sehbehinderte Personen erstellt. Wir hoffen, dass dieses Service Ihren Erwartungen entspricht.

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Für Auskünfte steht Ihnen Ihr zuständiges Finanzamt gerne zur Verfügung.

Hinweise zur Bedienung des Formulars

Hinweise zur Bedienung des Formulars finden Sie nach dem Formular am Ende der Seite unter Hinweise zur Bedienung des Formulars.

Formular

 
Wird ohne nähere Bezeichnung auf gesetzliche Bestimmungen verwiesen, ist darunter das Einkommensteuergesetz 1988 zu verstehen.

Beachten Sie bitte: Diese Beilage ist nur von Einzelunternehmerinnen beziehungsweise Einzelunternehmern mit pauschalierten Einkünften aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft zu verwenden. Im Fall einer Beteiligung an pauschalierten Einkünften aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft verwenden Sie bitte das Formular E 6c.

 
Formularfelder   (Zugriff mit [ALT]+[1])

 

Angaben zur Antragstellerin beziehungsweise zum Antragsteller

 










 

 
Wechsel der Gewinnermittlungsart (Paragraf 4 Absatz 10) wurde vorgenommen    
 


 

 


Betrieb beziehungsweise Teilbetrieb wurde veräußert oder aufgegeben    
 


 

 


 

 
Ein Antrag gemäß Paragraf 24 Absatz 6 wird gestellt (Gebäudebegünstigung bei Betriebsaufgabe)    
 
 

 
 
Die pauschalierten Einkünfte aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft, ein allfälliger Übergangsgewinn (Übergangsverlustsiebentelbetrag) sowie ein Veräußerungsgewinn beziehungsweise Veräußerungsverlust sind im Formular E 1 in den Punkt 5a zu übernehmen.

 
Beitragsgrundlagenoption bei Sozialversicherungsanstalt der Bauern wurde ausgeübt   |  
 




 

 


 

 


 

 

Vollpauschalierte Einkünfte

 
Der Gesamteinheitswert der selbstbewirtschafteten Fläche übersteigt nicht 65500 Euro und die "große" Beitragsgrundlagenoption bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern wurde für das Veranlagungsjahr nicht ausgeübt
siehe Erläuterungen, Verweis 7

 












 

 


 
info: Die Beilage Komb 25 ist nur nach Aufforderung durch das Finanzamt vorzulegen.

 

Teilpauschalierte Einkünfte

 
Der Gesamteinheitswert der selbstbewirtschafteten Fläche übersteigt 65500 Euro oder die "große" Beitragsgrundlagenoption wurde bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern für das Veranlagungsjahr ausgeübt
siehe Erläuterungen, Verweis 3

 
4. Einkünfte aus Landwirtschaft, Alpwirtschaft, Fischerei und Bienenzucht


 

 
5. Einkünfte aus Forstwirtschaft


 
info: siehe Erläuterungen, Verweis 10
Gilt für Betriebe mit einem Forsteinheitswert über 11000 Euro oder bei einem Gesamteinheitswert über 65500 Euro oder wenn die "große" Beitragsgrundlagenoption bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern für das Veranlagungsjahr ausgeübt wurde.

 


 

 


 
info: Die Beilage Komb 25 ist nur nach Aufforderung durch das Finanzamt vorzulegen.

 


 
info: Achtung: die Beilage Komb 24 ist nur nach Aufforderung durch das Finanzamt vorzulegen.

 
Einkünfte aus Weinbuschenschank liegen vor   |  
 


 
info: Die Beilage Komb 26 ist nur nach Aufforderung durch das Finanzamt vorzulegen.

 


 
info: Die Beilage Komb 26 ist nur nach Aufforderung durch das Finanzamt vorzulegen.

 


 
info: Die Beilage Komb 26 ist nur nach Aufforderung durch das Finanzamt vorzulegen.

 




 

 


 
info: zum Beispiel Verkauf von Rechten wie Milchquote oder Rübenkontingent, Veräußerung von Anteilen an Agrargemeinschaften, Veräußerung oder Entnahme von Wirtschaftsgebäuden, Verkauf von Weingärten, Obstgärten und sonstigen Dauerkulturen ( z.b. Christbaumkulturen, Energieholzflächen, Hopfen) sowie andere nicht abpauschalierte Geschäftsfälle

 


Zusätzliche Ausgaben (gemäß Paragraf 7 beziehungsweise Paragraf 13 Absatz 2 Landwirtschaftliche und Forstwirtschaftliche Pauschalierungsverordnung 2006)





c) Ausgedingelasten:



 
info: Der geltend gemachte Betrag ist in gleicher Höhe bei der Einkommensermittlung der Ausgedingeempfängerin beziehungsweise des Ausgedingeempfängers als wiederkehrender Bezug anzusetzen.

 






 

 






Auf den Grundfreibetrag wird verzichtet    
 


 
info: Bitte diesen Betrag in das Formular E1 (Punkt 5a) übernehmen.

 

 
Letzter Formularabschnitt

 
 

Steuerliche Vertretung und Unterschrift

 
 
Ich versichere, dass ich die vorstehenden Angaben nach bestem Wissen und Gewissen richtig und vollständig gemacht habe. Mir ist bekannt, dass die Angaben überprüft werden und dass unvollständige oder unrichtige Angaben strafbar sind. Sollte ich nachträglich erkennen, dass die vorstehende Erklärung unrichtig oder unvollständig ist, so werde ich das Finanzamt davon unverzüglich in Kenntnis setzen (Paragraf 139 Bundesabgabenordnung).

 




 
 
 

(Verweis 1)

Geben Sie bitte das Aktenzeichen des Einheitswertbescheides für den pauschalierten Betrieb an. Sollte für den pauschalierten Betrieb (ausnahmsweise) mehr als ein Einheitswert-Aktenzeichen bestehen, führen Sie bitte nur das Einheitswert-Aktenzeichen der Hofstelle des Betriebes an. Beachten Sie bitte, dass in einem derartigen Fall im Rahmen der Pauschalierung sämtliche Einheitswerte zusammenzufassen sind. Durch die pauschale Gewinnermittlung werden die regelmäßig anfallenden Rechtsgeschäfte und Vorgänge pauschal berücksichtigt. Grundlage für die landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Pauschalierung ist die Verordnung des Bundesministers für Finanzen über die Aufstellung von Durchschnittssätzen für die Ermittlung des Gewinnes aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft, Bundesgesetzblatt 2 Nummer 258/2005 (Landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Pauschalierungsverordnung 2006).
Bei der landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Vollpauschalierung, die vom Einheitswert oder von flächenabhängigen Durchschnittssätzen (bei gärtnerischer Erzeugung für Wiederverkäufer) ausgeht, sind die tatsächlichen Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben grundsätzlich nicht von Bedeutung. Außerordentliche Einnahmen sind allerdings gesondert zu erfassen (siehe Punkt 10 und Punkt 11 des Erklärungsformulars), bestimmte Ausgaben (zum Beispiel bezahlte Pachtzinse, die Landwirtschaft und Forstwirtschaft betreffende Schuldzinsen, Ausgedingelasten, bezahlte Sozialversicherungsbeiträge sowie außergewöhnliche Ernteschäden und Viehverluste) sind gesondert als Betriebsausgaben abzugsfähig.
Die landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Teilpauschalierung gilt als Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, wobei von den tatsächlichen Einnahmen pauschale Ausgaben abgezogen werden.
Die Anwendung der Pauschalierungsverordnung auf bloß einzelne Betriebszweige oder einzelne betriebliche Teiltätigkeiten ist unzulässig.
Wird von der pauschalen Gewinnermittlung zur Bilanzierung oder vollständigen Einnahmen-Ausgaben-Rechnung freiwillig übergegangen, ist eine erneute Anwendung der Pauschalierung erst wieder nach fünf Jahren zulässig.

 
 

(Verweis 2)

Die Vollpauschalierung stellt eine pauschale Art der Buchführung (Bilanzierung) dar, die Teilpauschalierung eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung. Bei einem Wechsel von der Vollpauschalierung zur Teilpauschalierung und umgekehrt oder beim Wechsel von der (vollen) Einnahmen-Ausgaben-Rechnung zur Vollpauschalierung und umgekehrt ist daher ein Übergangsgewinn oder Übergangsverlust zu ermitteln. Übergangsverluste sind bei laufendem Betrieb auf sieben Jahre zu verteilen. In Kennzahl 9010 ist – stets in voller Höhe – ein bei der jeweiligen Veranlagung zu erfassender Übergangsgewinn oder Übergangsverlust einzutragen. Übergangsverluste des laufenden Jahres oder eines Vorjahres, die auf sieben Jahre verteilt zu berücksichtigen sind, sind in der Kennzahl 9242 einzutragen.

 
 

(Verweis 3)

Gewinne aus der Veräußerung (Aufgabe) des gesamten Betriebes oder eines Teilbetriebes sind nicht von der Pauschalierung erfasst.

 
 

(Verweis 4)

In dieser Kennzahl sind insbesondere jene Überschussteile einzutragen, die in Fällen einer unentgeltlichen Übertragung der Einkunftsquelle auf Grund einer aliquoten Einkünfteabgrenzung auf den Rechtsnachfolger beziehungsweise Rechtsvorgänger entfallen (siehe Randzahl 109 der Einkommensteuerrichtlinien 2000). In derartigen Fällen ist sowohl vom (für den) Rechtsvorgänger als auch vom Rechtsnachfolger eine vollständige Beilage E 1c auszufüllen; beim Rechtsvorgänger ist der auf den Rechtsnachfolger entfallende Anteil in Kennzahl 9030 auszuscheiden, der Rechtsnachfolger hat den auf den Rechtsvorgänger entfallenden Anteil in Kennzahl 9030 auszuscheiden.

 
 

(Verweis 5)

Wird der Betrieb aufgegeben, weil der Betriebsinhaber das 60. Lebensjahr vollendet hat und seine Erwerbstätigkeit einstellt, erwerbsunfähig geworden oder gestorben ist, können auf Antrag betriebliche stille Reserven eines Gebäudes, das dem Steuerpflichtigen auch als Hauptwohnsitz gedient hat, unversteuert gelassen werden. Siehe dazu insbesondere Randzahl 5698 und folgende der Einkommensteuerrichtlinien 2000. Die Höhe der unversteuert gelassenen stillen Reserve braucht nicht angegeben zu werden.

 
 

(Verweis 6)

Der maßgebliche Einheitswert ergibt sich aus Eigenbesitz plus Zupachtungen (einschließlich der von anderen zur Nutzung überlassenen Flächen) sowie der darauf entfallenden Einheitswertzuschläge gemäß Paragraf 40 Bewertungsgesetz (zum Beispiel Obstbau, Sonderkulturen) minus Verpachtungen (einschließlich den anderen zur Nutzung überlassenen Flächen) und der darauf entfallenden Einheitswertzuschläge gemäß Paragraf 40 Bewertungsgesetz (zum Beispiel Obstbau, Sonderkulturen). Bei den Zupachtungen ist der Hektarsatz der Pächterin beziehungsweise des Pächters, bei den Verpachtungen der Hektarsatz der Verpächterin beziehungsweise des Verpächters maßgebend. Die zugepachteten und verpachteten Flächen (Hektar) sind daher mit dem eigenen Hektarsatz des jeweiligen landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Betriebszweiges zu multiplizieren. Die auf die Zupachtungen und beziehungsweise oder die Verpachtungen entfallenden Einheitswertzuschläge gemäß Paragraf 40 Bewertungsgesetz sind entsprechend hinzuzurechnen. Das so ermittelte Ergebnis ist hinsichtlich sämtlicher Zupachtungen in Kennzahl 9620 und hinsichtlich sämtlicher Verpachtungen in Kennzahl 9630 zu erfassen.
In Bezug auf die Zurechnung einer Zupachtung oder Verpachtung kommt es nicht auf einen bestimmten Zeitpunkt an, sondern auf die Bewirtschaftung während des Veranlagungszeitraumes. Im Zweifel gilt daher die Regel "Wer die Ernte hat, der hat die Zurechnung". Wird durch unterjährige Zukäufe oder unentgeltliche Erwerbe der für die Pauschalierung beziehungsweise Vollpauschalierung maßgebende Einheitswert (65500 Euro Gesamteinheitswert oder 11000 Euro Forst-Teileinheitswert) zum 31. Dezember eines Jahres überschritten, ist ab dem Folgejahr die Teilpauschalierung anzuwenden.

 
 

(Verweis 7)

"Große" Beitragsgrundlagenoption gemäß Paragraf 23 Absatz 1a Bauern-Sozialversicherungsgesetz bedeutet, dass die Landwirtin und Forstwirtin beziehungsweise der Landwirt und Forstwirt bei der örtlich zuständigen Sozialversicherungsanstalt der Bauern beantragt, dass die Sozialversicherungsbeiträge auf Basis der im Einkommensteuerbescheid ausgewiesenen Einkünfte aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft anstelle des vom Einheitswert abgeleiteten Versicherungswertes bemessen werden.
Die steuerlichen Einkünfte aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft dürfen bei ausgeübter Option nur durch Bilanzierung, vollständige Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder durch Teilpauschalierung (Paragrafen 8 und 12 Landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Pauschalierungsverordnung 2006) ermittelt werden. Eine Vollpauschalierung ist in einem solchen Fall auch bei einem Gesamteinheitswert von weniger als 65500 Euro unzulässig.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Optionserklärung ausschließlich bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern und nicht beim Finanzamt abzugeben ist.

 
 

(Verweis 8)

Der Grundbetrag dient der Ermittlung der Einkünfte aus Landwirtschaft, Forstwirtschaft (bis 11000 Euro Einheitswert), Almwirtschaft, Weinbau (nur bis 60 Ar) sowie bei Fischzucht und Bienenzucht bei vollpauschalierten Betrieben. Er beträgt 39 Prozent des maßgeblichen Einheitswertes.

Beispiel:
Landwirtschaftlicher Einheitswert: 14000 Euro
Forstwirtschaftlicher Einheitswert: 2000 Euro
Gesamteinheitswert: 16000 Euro
Der Grundbetrag beträgt 39 Prozent von 16000 Euro, das sind 6240 Euro.

 
 

(Verweis 9)

Die Fischerei umfasst die Einkünfte aus Fischzucht und Fischmast, Teichwirtschaft sowie anderen Aquakulturen.

 
 

(Verweis 10)

Hier sind Einkünfte aus Forstwirtschaft einzutragen, die durch Teilpauschalierung zu ermitteln sind. Die Teilpauschalierung kommt zwingend für Betriebe zur Anwendung, deren Forsteinheitswert über 11000 Euro beträgt oder deren Gesamteinheitswert über 65500 Euro liegt oder für die bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern für das Veranlagungsjahr die "große" Beitragsgrundlagenoption ausgeübt wurde. In diesem Fall ergibt sich der Gewinn aus den Betriebseinnahmen (inklusive Umsatzsteuer) minus nachfolgender pauschaler Betriebsausgaben:
  • bei Selbstschlägerung
    minus 70 Prozent der Betriebseinnahmen (Minderungszahl 1 bis 61 oder Wertziffer 11 bis 20)
    minus 60 Prozent der Betriebseinnahmen (Minderungszahl 62 bis 68 oder Wertziffer 6 bis 10)
    minus 50 Prozent der Betriebseinnahmen (Minderungszahl 69 bis 100 oder Wertziffer 1 bis 5)
  • bei Holzverkäufen am Stock
    minus 30 Prozent der Betriebseinnahmen (Minderungszahl 1 bis 63 oder Wertziffer 10 bis 20)
    minus 20 Prozent der Betriebseinnahmen (Minderungszahl 64 bis 100 oder Wertziffer 1 bis 9)

Im Fall der Vollpauschalierung sind die Einkünfte aus der Forstwirtschaft mit dem Grundbetrag (siehe Punkt 4) erfasst.

 
 

(Verweis 11)

Einkünfte aus Waldverkäufen sind im Fall der Pauschalierung neben dem laufenden Gewinn gesondert anzusetzen. Sofern der Veräußerungserlös im Einzelfall 220000 Euro nicht übersteigt, kann der Anteil des steuerpflichtigen stehenden Holzes (einschließlich Jagdrecht) mit 35 Prozent des Verkaufserlöses angenommen werden. Mit den 35 Prozent sind auch allfällige Buchwerte des stehenden Holzes und Veräußerungskosten abgegolten.
Nicht im Pauschalsatz von 35 Prozent enthalten sind stille Reserven, die nicht auf das stehende Holz oder Jagdrecht entfallen (zum Beispiel Gebäude oder Rechte). Daher ist zum Beispiel der Verkauf von Teilwaldrechten oder Agrargemeinschaftsanteilen nicht als Waldverkauf anzusehen. Diese Verkaufserlöse sind nicht von der Pauschalierung erfasst und zur Gänze steuerpflichtig.
Übersteigt der Erlös aus dem Waldverkauf nicht 220000 Euro, können die Einkünfte aus Waldverkäufen auch in tatsächlich angefallener Höhe ermittelt werden. Gutachten über den auf das stehende Holz entfallenden Anteil am Veräußerungserlös unterliegen der freien Beweiswürdigung. Übersteigt der Erlös aus dem Waldverkauf 220000 Euro, kann die oben angeführte Pauschalierung (35 Prozent) nicht in Anspruch genommen werden.

 
 

(Verweis 12)

Gewinnerhöhende Beträge sind Einkünfte aus der nichtlandwirtschaftlichen Nutzungsüberlassung von Grund und Boden (zum Beispiel Schipisten). Hier ist nur das reine Nutzungsentgelt anzusetzen. Es bestehen keine Bedenken, bei Entgelten bis zu einer jährlichen Gesamthöhe von 10000 Euro sowie bei Einmalentgelten bis 15000 Euro den Anteil der reinen (steuerpflichtigen) Nutzungsentgelte mit 70 Prozent des jeweiligen Gesamtentgeltes anzunehmen. Bei höheren Beträgen ist eine Feststellung im Einzelfall zu treffen. (Randzahl 4245 der Einkommensteuerrichtlinien 2000).
Ab 2009 unterliegen Geldausschüttungen und Sachausschüttungen von körperschaftlich organisierten Agrargemeinschaften dem Kapitalertragsteuerabzug und sind bei den Anteilsinhabern endbesteuert (Paragraf 93 Absatz 2 Ziffer 1 litera f in Verbindung mit Paragraf 97 Absatz 1 und Paragraf 124b Ziffer 165 Einkommensteuergesetz 1988).
Eine gesonderte Erfassung der Ausschüttungen in der Steuererklärung ist daher nicht erforderlich.
Beantragt der Anteilsinhaber die Antragsveranlagung dieser endbesteuerungsfähigen Ausschüttungen, so müssen folgende Kennzahlen im Formular E1 ausgefüllt werden:
Kennzahl 780 (Bruttoausschüttungen vor Abzug der Kapitalertragsteuer)
Kennzahl 365 (Kapitalertragsteuer)
Kennzahl 423 (Hälftesteuersatz für Bruttoausschüttungen vor Abzug der Kapitalertragsteuer)
Bitte beachten Sie, dass in diesem Fall auch sämtliche privaten inländischen und ausländischen Kapitalerträge (zum Beispiel Sparbuchzinsen) und Substanzgewinne aus Investmentfonds in die Veranlagung einbezogen werden müssen.

 
 

(Verweis 13)

Eine Absetzung für außergewöhnliche Ernteschäden und Viehverluste ist nur im Falle der Vollpauschalierung zulässig.
Als Ernteschaden (zum Beispiel Dürre, Hochwasser, Hagelschlag, Windbruch oder Schneebruch) oder Viehverlust kann nur der Schaden abzüglich einer allfälligen Entschädigung (zum Beispiel Versicherung, Katastrophenfonds) geltend gemacht werden. Bei der Ermittlung der Schadensumme sind 25 Prozent des Durchschnittsertrages als Normalschwankung abzuziehen.
Die abzuziehende Schadenshöhe ist bei Ernteschäden auf die jeweilige Fläche zu begrenzen. Dies bedeutet, dass als maximaler Schaden nur jener Betrag abgesetzt werden kann, mit dem die geschädigten Flächen in den jeweiligen Einkünften aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft enthalten sind.
Die Abzugsfähigkeit ist an drei Voraussetzungen geknüpft, die gemeinsam vorliegen müssen:
1. Außergewöhnlichkeit des Ereignisses selbst.
2. Schadenshöhe (abzüglich einer dafür erhaltenen Entschädigung) von mehr als 25 Prozent des Durchschnittsertrages. Als Durchschnittsertrag ist ein Mittelwert der Erträge von mindestens fünf unmittelbar vor dem Veranlagungszeitraum liegenden Jahren heranzuziehen. Bei der Ermittlung des Durchschnittsertrages sind auch Förderungen zu berücksichtigen. Die Höhe des Durchschnittsertrages ist auf Verlangen des Finanzamtes vom Steuerpflichtigen durch geeignete Unterlagen nachzuweisen oder glaubhaft zu machen.
3. Keine entsprechende Berücksichtigung im Einheitswert (zum Beispiel Abschläge für geringe Niederschläge, Hagelhäufigkeit, Hochwassergefährdung oder Frostgefahr). Diese Bestimmung kommt zu Tragen, wenn die betreffenden Einheitswertabschläge größer als 25 Prozent sind. In einem derartigen Fall muss an Stelle der Abweichung von 25 Prozent die Abweichung vom Durchschnittsertrag größer als der für das jeweilige Ereignis vorgenommene Abschlag bei der Einheitsbewertung sein.
Der Schaden muss innerhalb von einem Monat dem Finanzamt gemeldet werden. Eine Aufstellung über die Ernteschadenberechnung beziehungsweise Viehverlustberechnung ist auf Verlangen des Finanzamtes vorzulegen.

Beispiel 1:
Auf Grund eines Hagelschlages werden 2 Hektar landwirtschaftliche Fläche zu 90 Prozent geschädigt. Von Seiten der Versicherung wurde eine Entschädigung in Höhe von 540 Euro geleistet. Der Gesamteinheitswert der Landwirtschaft und Forstwirtschaft beträgt 16000 Euro, der Hektarsatz der landwirtschaftlichen Flächen 700 Euro. Der Durchschnittsertrag (Durchschnitt der letzten 5 Jahre, inklusive Europäische Union-Subventionen) beträgt 2100 Euro (auf 2 Hektar), darin enthalten sind Europäische Union-Förderungen in Höhe von 900 Euro.

Der Schaden beträgt: 90 Prozent von 1200 Euro 1080 Euro
Versicherungsentschädigung (zum Beispiel 50 Prozent) minus 540 Euro
Der Nettoschaden beträgt daher: 540 Euro

Berechnung des abzugsfähigen Schadens:
Nettoschaden 540 Euro
abzüglich Normalschwankung (25 Prozent von 2100 Euro) minus 525 Euro
relevanter Schaden 15 Euro

Beispiel 2:
Angabe wie zuvor. Einziger Unterschied: es wird keine Versicherungsentschädigung geleistet.
Der Schaden beträgt 90 Prozent von 1200 Euro 1080 Euro
abzüglich Normalschwankung (25 Prozent von 2100 Euro) minus 525 Euro
relevanter Schaden (vor Überprüfung Flächenbegrenzung) 555 Euro

Flächenbegrenzung:
Hektarsatz 700 Euro multipliziert mit 2 Hektar ergibt 1400 Euro, davon 39 Prozent ergibt 546 Euro, das ist der anteilige pauschal ermittelte Gewinn der geschädigten Flächen, welcher im Grundbetrag enthalten ist. Da dieser Betrag kleiner als der Schaden (vor Überprüfung Flächenbegrenzung) ist, beträgt der absetzbare Ernteschaden nur 546 Euro.

 
 
 
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Interner Vermerk: E1c; 2010; Inter-Steuern; wai

Hinweise zur Bedienung des Formulars

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In den meisten Web-Browsern können Sie mit der Tastenkombination [ALT]+[+] und [ALT]+[-] die Schriftgröße ändern. Beachten Sie bitte, dass eventuell die + beziehungsweise - Taste am Ziffernblock Ihrer Tastatur nicht funktionieren, sondern nur die + und - Tasten am Schreibmaschinenteil Ihrer Tastatur! Im Internet Explorer auf Microsoft® Windows®-Systemen muss anschließend noch die Eingabetaste gedrückt werden.

Tastenkombinationen zur Navigation:

Sie können mit der Tastenkombination [ALT]+[1] zum Formularanfang und mit der Tastenkombination [ALT]+[2] zu den Schaltflächen am Ende des Formulars gehen. [ALT]+[8] sendet das Formular ab, [ALT]+[9] setzt die Formularwerte auf ihre ursprünglichen Werte zurück.

Hinweise zu den Tastenkombinationen:

Diese [ALT]+[Taste]-Kombinationen funktionieren so im Internet Explorer sowie Netscape® (ab Version 6) auf Microsoft® Windows®-Systemen. Unter Umständen gilt bei Ihrem System eine andere Tastenkombination (zum Beispiel Ctrl-Taste [bei Apple®-Systemen]), abhängig von Ihrem Screenreader beziehungsweise Internet-Browser. Informationen dazu finden Sie üblicherweise in der Hilfe oder Dokumentation Ihres Internet-Browsers beziehungsweise Screenreaders. In den meisten Web-Browsern wird durch drücken der Eingabetaste (auch "Enter"- oder "Return"-Taste genannt) das Formular sofort abgesendet!

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Schaltflächen zur Formularbedienung:

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